IF 006 – Würdigung meiner bisherigen Leistungen

Das Jahr ist schon 6 Tage alt und ich habe diszipliniert mein Intervallfasten durchgezogen. Die Essensmenge muß sich natürlich noch einpendeln, vor allem da ich leider nicht auf qualifizierte Erfahrungen aus dem Vorjahr zurückgreifen kann. Zudem steht noch so einiges in der Küche und den dort installierten Vorratsbereichen, das seiner Verwendung harrt.

Einiges davon hängt schon länger ab und es wird wahrlich Zeit, diesen Dingen mal die formschöne Gestaltung meiner Töpfe und Pfannen von innen zu zeigen. Immerhin isst das Auge mit.

Heute wollte ich mir etwas Luxus gönnen, da kamen die Gläschen der Edelmarke Deluxe von Lidl – hier in der niederländischen Ausführung – sehr zupaß. Im Gefolge, ein Kochbeutel Spitzen-Langkorn-Reis vom netten Onkel aus den amerikanischen Südstaaten. Und zur Abrundung scheute ich mich nicht auf die Sachkompetenz der Knorrfabrik mit ihren Blendertüten zurückzugreifen. „Natürlich lecker“ war der Anspruch – geschmeckt hat das, was ich so engagiert zusammengerührt habe, dermaßen optimierungsbedürftig, daß ich nach einem Drittel von weiterer Nahrungszufuhr absah.

Als Verursacher dieser Misere hab ich sofort die Pilze identifiziert, die ich einfach nur kurz abtropfen ließ, statt ihnen den letzten Mikroliter Lagersaft aus den Lamellen zu quetschen. Doch weil es mir zu mühsam war, die Pilze einzeln auszulesen, habe ich alles, was übrig blieb entsorgt.

Gut, daß ich vorher eine Tüte Flips in mich reingestopft hatte, sonst wäre ich mehr als hungrig ins Bett gegangen.

 

 

 

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