IF 007 – Im Westen nichts Neues

Ich logiere in der angeblich westlichsten Stadt Deutschlands, also am Arsch der Welt. Relativ nah – mit dem Rad dauert’s 20 min – befinden sich Belgien und Holland (Niederlande). Noch näher – fußläufig, ca. 5-13 min, per Rad weitaus schneller – streiten sich diverse Discounter und Supermärkte um meine Kaufkraft.

Natürlich gibt es auch Bioläden – ich bin also ernährungstechnisch gut versorgt. Nahezu zu gut.

Denn es treibt mich regelmäßig dorthin, um eßbares zu jagen. Zum Glück habe ich ein paar Katzen und somit immer ein Alibi für meine Pirschgänge/-fahrten. Und es fallen auch meist ein paar Leckerli für die Süßen ab.

Für dieses Jahr habe ich extra auf Vorsätze verzichtet, dennoch verspüre ich den festen Willen, weniger drauf los zu kaufen und mich auf wirklich preisgünstige Produkte zu beschränken. Allein deswegen landen aktuell geringere Mengen an Nahrungsmitteln in meinem Säckl.

Leider habe ich noch viel zu viele Vorräte, die natürlich auch reduziert werden sollen. Daher ist es für mich schwierig, die Speisen so zu gestalten, daß ich mein Kalorienlimit einhalte und parallel dazu die Schränke leere. Ich muß mich wirklich sehr bremsen, vor allem um nicht mehr meine üblichen Großportionen zu kochen, damit Dosen und Tüten leer sind.

Daher muß sich erst noch ein wenig experimentieren, bis ich richtig in die Gänge komme.